n Brunis Welt
 
 

Gedichte, Verse und Zitate zum Muttertag

Mutter hat immer

nur Arbeit und Plag'.
kennt keine Ruhe bei Nacht und bei Tag,
Heut' ging sie fort! Drum helft alle drei:
Heut' kochen wir für die Mutter den Brei!

Milch nimmt die Else, das Mehl rührt sie an.
Dann kommt der Zucker und Zimt noch dran.
Pfeffer, ein bisschen, ein klein wenig Salz,
Muskat und Senf und ein Löffelchen Schmalz.

Essig ein Spritzerchen muss noch hinein.
Kakaopulver schmeckt herrlich und fein.
Nun wird gerührt und der Brei gekocht
Horcht! Hat's nicht grad an der Tür gepocht?

Komm, liebe Mutter, der Tisch ist gedeckt!
Ja, du wirst staunen, wie gut es dir schmeckt.
Und was du für tüchtige Köchinnen hast.
Heut' bist du bei uns Kindern zu Gast!

Mutter probiert und beinah wird ihr schlecht.
Fehlt was am Brei? Ist etwas nicht recht?
Da lacht die Mutter, spricht mahnend dabei:
Ja, viele Köche verderben den Brei!

(Annette von Droste-Hülshoff, 1797-1848)


Zum Muttertag

Wenn du noch eine Mutter hast,
so danke Gott und sei zufrieden;
nicht allen auf dem Erdenrund
ist dieses hohe Glück beschieden.

Wenn du noch eine Mutter hast ,
so sollst du sie mit Liebe pflegen,
daß sie dereinst ihr müdes Haupt
in Frieden kann zur Ruhe legen.

(Friedrich Wilhelm Kaulisch, 1827-1881)


Die Mutter

Denk an das Aug',das überwacht,
noch eine Freude dir bereitet;
denk an die Hand ,die manche Nacht
dein Schmerzenslager dir gebreitet.

Des Herzens denk,das einzig wund
und einzig selig deinetwegen;
und dann knie nieder auf den Grund
und fleh um deiner Mutter Segen.

(Annette von Droste-Hülshoff, 1797-1848)


Ein Kleinod

Ist das allerbest,
das pfleg ich wohl und halt es fest
und halt es hoch in Ehren:
das ist die Mutterliebe gut,
die gibt mir immer neuen Mut
in allen Lebensschweren.

Und ist dein Herz so freudenleer,
und ist dein Aug so tränenschwer,
blick in ihr Aug hinein:
das hat gar lichten, hellen Strahl
und trocknet die Tränen allzumal
wie Frühlings-Sonnenschein!

(Joseph Victor von Scheffel, 1826-1886)


Weil Gott nicht überall sein konnte, schuf er die Mutter
(arabisches Sprichwort)

Das Beste an mir - ich hab's von ihr
(Peter Rosegger)

Eine Mutter ist mehr wert als tausend Priester
(spanisches Sprichwort)

Eine Mutter ist nicht jemand zum Anlehnen, sie macht es unnötig, jemanden zum Anlehnen zu brauchen
(Dorothy Fisher)

Das Herz einer Mutter ist ein Abgrund, in dessen Tiefe man immer eines findet:
Bereitschaft zum Verzeihen
(Honoré de Balzac)

Das Auge der Mutter ergründet das Herz ihres Kindes bis in die Tiefen des Herzens
(Johann Heinrich Pestalozzi)

zurück
Design by on-mouseover.de

Gestaltung 

counter