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Christi Himmelfahrt / Vatertag

Christi Himmelfahrt ist in der christlichen Kirche ein hohes Fest. Die Gläubigen feiern die Rückkehr von Gottes Sohn, des auferstandenen Jesus, zu seinem Vater im Himmel. Christi Himmelfahrt wird am 39. Tag nach Ostersonntag gefeiert und fällt somit immer auf einen Donnerstag.

Die Himmelfahrt Christi wird in etlichen Berichten des Neuen Testaments beschrieben. Bereits in frühchristlichen Texten um 300 n.Chr. wird der Glaube der Menschen an die Himmelfahrt Christi bezeugt. "Er ist aufgefahren in den Himmel und sitzet zur Rechten des Vaters" (der Platz rechts neben dem Hausherren gebührt seit der Antike dem Ehrengast oder erstgebohrenen Sohn).

Die Überlieferung von lithurgischen Feiern in Jerusalem am Himmelfahrtstag sind von einer Pilgerreisenden Anfang des 4. Jahrhunderts überliefert. Gemäß der Überlieferung von Lukas, fanden die Feiern 40 Tage nach Ostern statt.

In katholischen Gemeinden finden 3 Tage vor Christi Himmelfahrt die Bitttage statt. In Prozessionen ziehen die Gläubigen um ihr Dorf durch die Felder und bitten um eine gute Ernte.

Ein katholischer Brauch aus der Barockzeit, der heute noch in einigen Orten ausgeübt wird ist, dass die Statue des auferstandenen Christus durch ein "Heiliggeistloch" in der Kirchendecke auf den Kirchenspeicher gezogen wird.

In den letzten Jahren trat, da er als offizieller Feiertag arbeitsfrei ist, der Himmelfahrtstag etwas in den Hintergrund und wurde von den Vätern -und denen, die es vielleicht noch werden- als Vatertag gefeiert.


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