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Vatertag

Ähnlich wie der Muttertag der Neuzeit ist die Einführung des Vatertages ebenfalls auf die Initative einer Frau in den USA zurückzuführen. Luisa Dodd, deren Vater im Sezessionskrieg 1861-1865 gekämpft hatte, rief 1910 eine Bewegung zur Ehrung der Väter ins Leben. 1974 führte Präsident Richard Nixon den 3. Sonntag im Juni als offizieller Feiertag ein.

In Deutschland wird der Vatertag, auch Herrentag oder Männertag genannt, am christlichen Fest Christi Himmelfahrt gefeiert. Die heutige Art, den Vatertag zu feiern, ist in Berlin und Umgebung entstanden.

Der sogenannte Herrentag ist auf heidnischen Ursprung zurückzuführen. Die Männer machten Feldbegehungen und da in der Regel bei diesen Wanderungen viel Alkohol getrunken wurde, nahmen sie zum leichteren Transport Schubkarren, Bollerwagen, Fahrradanhänger u.ä. mit. Bisweilen bedienten sie sich auch Traktoren mit Anhängern, die mit frischen Birkenzweigen geschmückt waren.

Aufgrund des hohen Alkoholkonsums und der zunehmenden Massenveranstaltungen ereigneten sich am Vatertag statistisch betrachtet erheblich mehr Schlägereien und die alkoholbedingten Verkehrsunfälle betrugen das Dreifache als an normalen Tagen.

Im Gegensatz zu den "Alkoholleichen" vergangener Jahre sieht man zunehmend mehr Motorradkolonnen, die das meist schöne Wetter zu einer ersten Frühlingsausfahrt nutzen. In der Gewissheit eines hohen Unfallrisikos werden diese Fahrten ohne den Genuß von Alkohol unternommen.

In der jüngeren Bevölkerung wird der arbeitsfreie Feiertag auch als Familientag begangen. Man unternimmt gemeinsam einen Ausflug oder hängt Brückentage an und gönnt sich einen Kurzurlaub.

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